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Über 200 Mitwirkende beim grandiosen ,,Adiemus"–Konzert
Friedhelm Flamme dirigiert Karl Jenkins "Songs of Sanctuary"
Dassel (lum). „Ariadiamus late ariadiamus da ...“ Es ist ein unglaublicher Klang, wenn über 200 Mitwirkende gemeinsam singen und musizieren. Im Paulinum der Paul-Gerhardt-Schule Dassel haben gleich drei solcher Konzerte unter Leitung von Friedhelm Flamme stattgefunden. Sieben ausgewählte fünfte bis siebte Klassen und der Musikleistungskurs des elften Jahrgangs haben gemeinsam mit ihren Musiklehrern die Stücke einstudiert. Jede Klasse hat dabei zwei Lieder und das Rahmenlied „Adiemus“ gelernt, sodass sie sich im Laufe des Konzertes fortwährend abwechselten. Dazu kam der Projektchor, der aus Lehrern, Eltern und Schülern besteht. Das Orchester bestand aus dem Kirchen- und Kammermusikkreis der Münstergemeinde Einbeck und dem Schlagzeug-Ensemble der Musikschule M1 Einbeck. Das erste und auch letzte Stück hieß „Adiemus“. Die Melodie ist sehr eingängig, durch die vielen Sänger und die Orchesterbegleitung entwickelt es einen fantastischen Klang, der bis in die letzten Ecken der großen Aula drang. Am Ende des Konzertes haben die Sänger und das Orchester „Adiemus“ auch als Zugabe wiederholt. „Tintinnabulum“, Stück Nummer zwei begann mit einem langen Streichersolo. Bei „Cantus inequalis“ standen drei Solisten im Rampenlicht: die Schülerinnen Isabella Görgülü und Marie Sophie Ostermann und der Musiklehrer Rolf Paplowski. Anke Wurmstädt ergänzte den Gesang mit ihrer Blockflöte. Das Stück stand in großem Kontrast zu den anderen Stücken, bei denen immer mindestens zwei Klassen sangen. Darauf folgten „Cantus insolitus“, „In carlum fero“, „Cantus iteratus“ und drei andere Stücke, die jeweils mit individuellem, großartigem Klang aufwarteten und vor Vitalität strotzten. „Alle Melodien sind Ohrwürmer“, sagte Friedhelm Flamme. Karl Jenkins hat alle Stücke des 1995 veröffentlichten Albums „Songs of Sanctuary“ komplett in einer Fantasiesprache verfasst. Er sieht die Stimme nicht als Vermittler von Sprache, sondern als Instrument, die nur den Klang verstärkt. Jenkins selbst sagte einmal, er wolle die Ablenkung durch Wörter vermeiden, um die Expressivität des Klanges zu maximieren. Dabei steht der Spaß am Singen im Vordergrund, keine Botschaft an die Zuhörer. Das erste Lied „Adiemus“ ist auch bekannt aus einer Fernsehwerbung. Die Kompositionen folgen keinem einheitlichen Stil. Mal klingt ein Lied mehr nach Folklore, mal mehr nach Pop, ein anderes Mal wirken sie eher keltisch oder afrikanisch. Ohne es zu beabsichtigen hat Jenkins für den Titel seines Stückes „Adiemus“ ein Wort gewählt, das es auch im Lateinischen gibt und übersetzt so viel bedeutet wie „wir werden uns nähern“. „Das Konzert ist der Schlusspunkt aller Bauarbeiten am Paulinum“, sagte Gerhard Wittkugel. Das Gebäude wurde im vergangen Jahr eröffnet. Die „Paula“ bietet Platz für Theateraufführungen oder auch Konzerte wie diese. Das Publikum war offensichtlich begeistert von der Darbietung. Jedes der drei Konzerte honorierten die Zuhörer mit langem Applaus und Standing Ovations. Das Paulinum war immer bis auf den letzten Platz gefüllt. Auch die kostenlosen Karten waren schon nach den ersten Minuten der Ausgabe vergriffen, sodass noch ein drittes Konzert dazukam. Sämtliche Spenden aus den Konzerten gehen an den Lernfonds der Paul-Gerhardt-Schule. Damit wird unter anderem auch Musikunterricht für Kinder aus finanziell schwächeren Familien gefördert.
Fotos: lum 07. Februar 2012-02 weitere Fotos: O. Philipp
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Die Stimme als harmonisches Instrument kann mit einer melodischen Musikvielfalt überzeugen, ohne dass die Sprache eine wichtige Rolle spielt. Dies bewiesen mehr als 200 Musiker im »Paulinum« der Paul-Gerhardt-Schule in Dassel, als sie stimmgewaltig Karl Jenkins »Songs of Sanctuary« präsentierten. Sie zeigten, dass erdachte Silben und Wörter in Musik- Sequenzen opulent wie auch sinnlich meditativ sein können. Vor allem das Rahmenstück »Adiemus« lud die Gäste zum Träumen von Freiheit, Weite und Unendlichkeit ein.
Dassel (mru). Einen besonderen Abend erlebten die Besucher im »Paulinum« der Paul-Gerhardt-Schule in Dassel. Mehr als 200 Musiker intonierten die »Songs of Sanctuary« des britischen Komponisten Karl Jenkins. Schulleiter Gerhard Wittkugel freute sich, dass so viele Gäste gekommen waren, um das Ergebnis der wochenlangen Proben zu erleben. Die ausgewählten Schüler hatten gemeinsam mit ihren Lehrern Elizabeth Oer, Anke Wurmstädt, Rolf Paplowski und Friedhelm Flamme die verschiedenen Lieder einstudiert, und sie wurden von einem Lehrer- Eltern-Projektchor, dem Kirchen- und Kammermusikkreis der Einbecker Münstergemeinde unter der Leitung von Ulrike Hastedt und einem Schlagzeug-Ensemble der Musikschule MI, unter Leitung von Monika Makowski, begleitet. Flamme, der Leiter der Aufführungen, erklärte, dass es gelungen sei, Ensembles aus der Region mit vielen Eltern, Lehrern und Schülern der Klassen 5b, 5d, 5e, 6e, 7c, 7d, 7e und dem Musikkurs des elften Jahrgangs für dieses Projekt zu vereinen, so dass nach etlichen und intensiven Proben etwas Einmaliges entstanden sei. Jenkins verband in seinen Liedern harmonische Chorgesänge mit Orchester-Musik. Es entstanden eingängige Titel, die denen von Enya oder Enigma ähneln. Die »Sprache«, die dabei verwendet wird, ist eine Erfindung des Komponisten und besteht aus erdachten Silben und Wörtern. Vielfach tauchen Konstrukte auf, die stark den lateinischen oder afrikanischen Sprachen ähneln. Ebenso werden Sequenzen von ihm als keltische Musik oder »New Age« angesehen. In dem Album wird moderne Musik mit klassischen Formen gemixt, um den universellen Aspekt der Musik zu fördern. Das Ergebnis ist ein voluminöses Klangvolumen, das von Instrumenten untermalt, begleitet und ergänzt wird. »Adiemus«, das Rahmenstück, das schon als Werbemusik für eine amerikanische Fluggesellschaft fungierte, weckte bei vielen Zuhörern die Sehnsucht nach Urlaub, Freiheit, Sonne, Strand und Meer. Die Instrument-Ensembles, die durch Anke Wurmstädt (Blockflöte) und Jan Stahlmann (Gitarre) ergänzt wurden, unterstützen den facettenreichen Gesang, der von meditativen Ansätzen bis zu eingängigen, voluminösen und epochalen Liedern reichte. Neben den Schülern der verschiedenen Klassen taten sich die Vokalsolisten Sophie Agathe, Dagmar Auditor, Elvira Erlitz, Christel Glass, Isabella Görgülü, Sandrine Grigoleit, Viola Grigoleit, Christina Keller, Frederike Muschalla, Elizabeth Oer, Marie Sophie Ostermann, Rolf Paplowski, Sabine Rengshausen, Petra Weilbacher, Stefanie Wilkens und Kerstin Zillmann hervor, die die Lieder in intensiver Weise darboten. Die mehr als 200 Musiker wurden bei ihrem Auftritt mit passenden Lichteffekten in Szene gesetzt, so dass jede Sequenz etwas Individuelles darstellte. Für ihre wochenlangen Proben wurden die Darsteller mit reichlich Beifall belohnt" sie mussten zum Abschluss noch eine Zugabe präsentieren.
4./5. Februar 2012 Foto: mru weitere Fotos: O. Philipp
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PGS-Mannschaften geben einheitliches Bild ab
Freunde & Förderer der PGS DasseI sponsern neue Trikots für die Schul-Mannschaften
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Die Schülerinnen und Schüler freuen sich über ihre schicken neue Trikots.
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Dassel (r). Für die Schüler und Schülerinnen der Paul-Gerhardt-Schule in Dassel gab es eine Bescherung der besonderen Art. Der Schul- Förderverein packte stapelweise Sport-T-Shirts in nahezu allen Größen aus. Und die wurden auch gleich einmal in der Sporthalle anprobiert. „Über diese sinnvolle Spende freuen wir uns sehr", sagte der stellvertretende Schulleiter Thomas Gelück. Denn jetzt sei man bei Wettbewerben, sportlichen Wettkämpfen und außerschulischen Veranstaltungen gleich als Mannschaft der Paul-Gerhardt-Schule zu erkennen. Das vermittle nicht nur ein einheitliches Bild, sondern fördere auch den Teamgeist und den Spaß am Sport insgesamt." Der Verein „Freunde und Förderer der PGS Dassel e.V." möchte mit dieser Spende die gemeinsame Begeisterung für Schule, Sport, Spiel und Bewegung fördern. Die Idee zum einheitlichen Trikot und Erscheinungsbild kam aus dem Lehrerkollegium und wurde ganz schnell gemeinsam mit dem Förder-Verein umgesetzt. Alle Trikots sind mit dem PGS-Logo bestickt, sie verbleiben in der Schule und werden jeweils zu den Veranstaltungen ausgegeben.
28. Januar 2012 Foto: O. Philipp
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Musical »Ausgetickt« der Klasse 6e der Paul-Gerhardt-Schule Dassel entführt mehr als 300 Zuschauer in das »Reich der Uhren«
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Nach intensiver Vorbereitung hat die Klasse6e das Musical »Ausgetickt« auf die neue Bühne des Paulinums der Paul-Gerhardt-Schule in Dassel gebracht. Mit musikalischer Unterstützung der Band »Jazzwerk« unter der Leitung von Wolfgang Teichmann zeigten die Schülerinnen an zwei aufeinander folgenden Tagen in unterschiedlicher Besetzung, was sie gelernt haben, und sie bewiesen durch Ideenreichtum und Spritzigkeit, mit wieviel Spaß sie sich auch an schwierige Stücke heranwagen konnten. Die Lehrerinnen Anke Wurmstädt und Kathrin Muhs-Braun sowie alle Zuschauer zeigten sich begeistert von den Leistungen der Schülerinnen. Das Musical »Ausgetickt«, das Gerhard Meyer und Gerhard Weiler geschrieben haben, wurde in gemeinsamer Vorbereitung um einige Rollen ergänzt, so dass auch alle 29 Schülerinnen ihre Rolle hatten. Die Mitwirkenden entführten die Zuschauer ins Uhrenland, in dem eine strenge Superuhr über alle Uhren unterschiedlicher Art zu herrschen versuchte. Sie hatte die Spieluhr, die eine leichte musikalische Zeitzählung verhieß, gut versteckt, damit alle Uhren nach ihrem Takt funktionierten und gefühllos ihre Arbeit verrichteten. Mit Hilfe des Radioweckers Elvis, des Aufziehweckers Bobby sowie der alten Sonnenuhr und der goldenen Rita –Rolex schafften es die Uhren aber, die Spieluhr zu befreien und die Superuhr wegzujagen. Das Leben konnten sie nun mit Freundschaft, Liebe und Gefühlen gestalten. Auch war es der kleinen roten Armbanduhr nun möglich, der Taucheruhr ihre Liebe zu gestehen und ihren Gefühlen nachzugeben. Das Repertoire verfügte über zarte Liebeslieder, strenge Märsche, Raps und rockige Songs, die den Zuschauern kurzweilige Stunden bescherten. Nach dem großen Applaus bedankte sich der Schulleiter Gerhard Wittkugel begeistert für die ausgezeichnete Darstellung.
Fotos: O. Philipp weitere Fotos: O. Philipp
21./22. Januar 2012
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PGS-Lernfonds bietet Sprechstunde an
Dassel (sts). Mit dem Schuljahr 2011/12012 gibt es den PGS-Lernfonds 2.0. Das bisherige Förderangebot wurde um vier auf acht Förderbereiche erweitert: Schulfahrten, Nachhilfe, Lernmittel, Musikunterricht, Notebook für Schüler des Profilbereichs, Lese-/Rechtschreibförderung, Mittagessen und Fahrtkostenzuschüsse. Die vielfältige Förderung von Schülern aus Familien mit geringem Einkommen wurde bisher gut angenommen, so dass auch der Lernfonds 2.0 erfolgreich gestartet ist. Eltern, deren Kinder die Paul-Gerhardt-Schule in Dassel besuchen, können sich ab sofort in einer neu eingerichteten Elternsprechstunde über die vielen finanziellen Fördermöglichkeiten des PGS-Lernfonds informieren: am Dienstag, 24. Januar, von 17 bis 18 Uhr im Paulinum, dem Neubau der Paul-Gerhardt-Schule. Die Folgetermine werden im Internet unter der Adresse www.lernfonds.de bekannt gegeben.
20. Januar 2012
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In der PGS schlägt die „Stunde der Uhren“
Klasse 6e führt grandioses „Musical ,,Ausgetickt?“ in DasseI auf
DasseI (lum). Mit ihrem Musical ,,Ausgetickt? Die Stunde der Uhren" hat die Klasse 6e der Paul-Gerhardt-Schule Dassel großes schauspielerisches und musikalisches Talent bewiesen. An zwei Tagen hintereinander fand jeweils eine Aufführung im Paulinum statt, mit unterschiedlichen Besetzungen. Beide Male waren alle Zuschauerplätze besetzt. Nach der zweiten Vorstellung lud die Klasse zusätzlich noch zu einer After-Show-Party ein. Die beiden Lehrerinnen Kathrin Muhs-Braun und Anke Wurmstädt haben während des Darstellenden-Spiel-Unterrichts mit den 29 Schülerinnen das Stück geprobt. Da die Grundfassung von Gerhard Meyer und Gerhard Weiler nicht genug Figuren für die große Klasse vorsah, dichteten sie gemeinsam mit den Schülerinnen noch einige hinzu. Bis auf zwei Kinder und deren Mutter sind alle Figuren des Stückes Uhren unterschiedlicher Art. Hauptperson sind die beiden Wecker Bobby und Elvis. Sie sind frustriert darüber, dass sie bei den Kindern so unbeliebt sind und beschließen fortzulaufen. Die autoritäre Superuhr schlägt Alarm und schickt ihre Gehilfen zur Suche aus. Öli, Schrauber und Azubi Hammer machen sich auf den Weg, die beiden Wecker wieder einzufangen. Auf ihrer Flucht begegnen Bobby und Elvis der Sonnenuhr, die sie vor der Superuhr beschützt. Mithilfe von Rita Rolex gelingt es den beiden schließlich, die gefangene Spieluhr zu befreien und die Macht der Superuhr zu brechen. Die rote Armbanduhr vergisst zudem ihren Liebeskummer, als es bei der angebeteten Taucheruhr endlich „funkt". Die Band „Jazzwerk" unter der Leitung von Wolfgang Teichmann hat für die musikalische Begleitung gesorgt und die Lieder mit den jungen Schauspielerinnen geprobt. Die poppigen Lieder und die gut einstudierte Bühnenchoreografie brachten viel Szenenapplaus. Ein überzeugendes Theaterstück über die Macht von Gefühlen und Musik. Es zeigt, dass es nicht auf Pünktlichkeit und akribische Genauigkeit ankommt, sondern auf Freundschaft, Freiheit und Liebe. Schulleiter Gerhard Wittkugel lobt das Musical: „Es war ganz großartig. Ich werde heute Nacht davon träumen!"
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Fotos: lum 17. Januar 2012
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Bus-Scouts auch an der Paul-Gerhardt-Schule
Die Anzahl der Bus-Scouts im Bereich Dassel steigt ständig. Nach erfolgter Ausbildung an der Rainald-von-Dassel –Oberschule sind nun auch erstmals Schüler der Paul-Gerhardt-Schule (PGS) als Bus-Scouts tätig. In Zusammenarbeit mit dem Zweckverband Verkehrsverbund Südniedersachsen (ZVSN), der Ilmebahn und der Polizei Einbeck sorgen inzwischen 68 aktive Bus-Scouts im täglichen Schulbusverkehr für ein problemloses Miteinander im Bus und an den Haltestellen. Kürzlich erhielten in einer kleinen Feierstunde die Bus-Scouts der PGS Ausweise und Zertifikate. Dabei bedankte sich Schulleiter Gerhard Wittkugel bei den Schülern für ihre Bereitschaft, sich ehrenamtlich für das Allgemeinwohl einzusetzen. In der Ausbildung legen die Bus-Scout-Trainer der Ilmebahn und der Polizei, Jürgen Behrens und Michael Beyer, Wert auf die Stärkung der Zivilcourage der Jugendlichen. Situationen sollen erkannt werden, bevor sie eskalieren. In Rollenspielen werden dazu Lösungsmöglichkeiten erarbeitet. Freundlich aber bestimmt, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen, sorgen die Scouts für ein faires und stressfreies Miteinander. Unterstützung finden die Bus-Scouts auch bei der Schulsozialarbeit. Auch die Bus-Scout-Trainer bekommen Verstärkung. Nach erfolgreicher Trainerausbildung stößt Dirk Johanning von der Polizei in Einbeck zum Team und ist für die Ausbildung der Bus-Scouts in Dassel verantwortlich.
17. Januar 2012
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Schüler tauchen ein in die faszinierende Welt der Pferde
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Die Schulpferde Tanira, Felix, Tano und Funny werden gesattelt: Seit einem halben Jahr können Schüler der sechsten Klassen der Paul- Gerhardt-Schule das Reiten auf der Reitanlage am Rittergut in Hoppensen im Rahmen der Pflicht-AGs lernen. Mit dem neuen Schulhalbjahr wird Fünftklässlern das Reiten angeboten. Möglich ist dies dank der Unterstützung verschiedener Sponsoren wie Fahrschule Gordzielik, Autohaus Hermann, Firma Mattern, Firma Schuchardt, Freddys Gardinenscheune, Ludwig & Partner, Taxiunternehmen Vierroth und die Deutsche Reiterliche Vereinigung, die Reiten als Schulsport fördert. Zunächst lernten die Schüler Einiges über Pflege und Umgang des Pferdes, dann wurden die Pferde gesattelt und geritten. Am Ende soll das Abzeichen »Steckenpferd« abgelegt werden. Den Schülern wurde mit Hilfe des geschulten Personals der Reitanlage ein Blick in die faszinierende Welt der Pferde ermöglicht. Foto: Stöckemann
16. Januar 2012
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Aus dem Leben eines Ex-Junkies
Mobile Suchtberatung zu Besuch an der Paul-Gerhardt-Schule
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Mit Alkohol hat alles angefangen. „Ich war jemand, der nicht Nein sagen konnte“, berichtet Wolfgang Kiehl, der in Kooperation mit unserem Bundesligapartner Hannover 96, in der Schulaula der Paul-Gerhardt-Schule in Dassel im Rahmen des Drogenpräventionsprogramms am 9. November 2011 einen Vortrag hielt. Gebanntes Schweigen herrscht dort unter den anwesenden Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge 7 und 10. Eindrucksvoll, mit klaren Worten und in der Sprache der Jugendlichen erzählt der ehemalige Drogenabhängige über seine Vergangenheit als Junkie. Kokain, Heroin – „Ich hab alles genommen“, sagt Kiehl. Mit 14 Jahren fing er an zu rauchen, mit 15 zu trinken und nach und nach rutschte er in den Drogensumpf. Wolfgang Kiehl hatte schulische Probleme, Stress mit den Eltern und keine Möglichkeit, um mit jemanden über seine Probleme zu sprechen. Er hat schon früh mit seiner Clique alles ausprobiert, was es an Drogen gibt - bis hin zur 8-jährigen Heroinabhängigkeit.Seine Erfahrung wolle er weitergeben, „Aufmerksam machen, damit andere solche Fehler vermeiden.“ Ein besonderes Anliegen ist ihm, auf den Missbrauch von Alkohol aufmerksam zu machen: „Es wird zuviel getrunken in Deutschland.“ Wenn Kiehl das sagt, glaubt man ihm, schließlich spricht er aus eigener Erfahrung. Im Detail schildert er den Schülern seine früheren Tagesabläufe – ein Hin und Her zwischen krimmineller Drogenbeschaffung, Schlafen und dem nächsten Schuss. Irgendwann landete Kiehl im Knast. „Ich hatte keine Angst vorm Gefängnis, ich hatte Angst vorm kalten Entzug“, erinnert er sich. Den Entzug hat er mittlerweile hinter sich, ebenso eine Therapie, in der er gelernt hat, Emotionen zuzulassen. „Ich habe als Kind und Jugendlicher nicht gelernt, meine Ängste und Wünsche zu äußern. Es ist das A und O, sich nicht zu verschließen“, rät er den Schülern. Jeder Mensch brauche jemanden, mit dem er über alles reden könne. Kiehl schaffte den Absprung und brachte sein Leben wieder in die richtigen Bahnen. Während seines Studiums traf er die Entscheidung, sich mit der Drogenprävention selbständig zu machen. Die eigenen Erfahrungen helfen Kiehl heute, anderen Menschen zu helfen. Er ist mit seinem Suchtmobil deutschlandweit unterwegs und kommt mit Jugendlichen, wie hier mit den PGS Schülern aus Dassel ins Gespräch. „Bevormundungen oder Verbote erteile ich nicht.“
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Er berichtete von seinen Erfahrungen mit den verschiedenen Drogen und erläuterte ihre Wirkung und den Abstieg in die Abhängigkeit, mit dem Ziel, Jugendliche und deren Freunde aufmerksam und wachsam zu machen. Im Anschluss hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ohne die Lehrkräfte persönliche Fragen an Herrn Kiehl zu richten, wovon sie regen Gebrauch machten. Eine gelungene Aktion, für die wir unserem Bundesligapartner Hannover 96 sehr dankbar sind und die im nächsten Schuljahr bestimmt in die 2. Runde gehen wird.
16. Dezember 2011
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Noch bis zum morgigen Freitag sind dänische Schüler aus Ledøje-Smørum zu Gast an der Paul-Gerhardt-Schule. Jetzt wurden die 25 Schüler im Dasseler Rathaus empfangen. Sie trugen sich ins Gästebuch ein. Bürgermeister Gerhard Melching stellte die historische Bedeutung Dassels, aber auch die aktuelle Situation heraus. Im Gegensatz zu Ledøje-Smørum verliere Dassel Einwohner. Er bedauerte, dass die Städtepartnerschaft mit der dänischen Kommune aufgekündigt worden sei. Grund ist der Zusammenschluss der Kommunen Ledøje-Smørum, Ølstykke und Stenløse zur Region Egedal. Doch man brauche nicht immer einen Vertrag für eine Freundschaft, meinte der Bürgermeister und freute sich über die dänischen Gäste. Die Paul-Gerhardt-Schule mit ihren diversen Austauschprogrammen mache Dassel international. Die dänischen Schüler sind in Familien der Neuntklässler untergebracht. Während ihres mehrtägigen Aufenthalts besuchen sie die Autostadt in Wolfsburg und den Weihnachtsmarkt in Göttingen sowie die Plesseburg. Im Rahmen eines Projektes werden deutsche und dänische Weihnachtstraditionen erarbeitet. Zum Gegenbesuch reisen die deutschen Schüler im kommenden Frühjahr nach Dänemark. Foto: Stöckemann
08. Dezember 2011
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„Pflanzt nicht Worte, sondern Bäume“
Neuer Schulwald der Paul-Gerhardt-Schule als Startschuss für landesweites Projekt
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Der erste Baum wird gepflanzt: Die Schüler der Paul-Gerhardt-Schule sind eifrig dabei, die Wurzeln der - noch kleinen - Elsbeere einzugraben. Mit dabei sind Franz Hüsing (rechts), Direktor der Stiftung „Zukunft Wald“, Grundstücksbesitzer Andreas Beischall (hinten rechts) und Schulleiter Gerhard Wittkugel (hinten links). Foto: Spilker
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DASSEL (ms) – „Schulwälder gegen Klimawandel - Schulwälder für Generationen“, unter diesem Motto ist jetzt ein nachhaltiges Umweltprojekt der Stiftung „Zukunft Wald“ in Niedersachsen an den Start gegangen. Der erste Baum dieses Projekts – eine Elsbeere – wurde vergangenen Montag von Schülern der Paul-Gerhardt-Schule (PGS) auf einem Grundstück in Dassel gepflanzt. „Das, was ihr macht, ist ein neuer Wald“, erklärte Franz Hüsing, Direktor der Stiftung „Zukunft Wald“, den Schülern während der Pflanzaktion. „Über Klima- und Umweltschutz wurde bereits viel geredet, wir wollen gemeinsam handeln“, machte er den Schülern das, Projekt schmackhaft. Auch der Besitzer des circa 3000 Quadratmeter großen Flurstückes, Andreas Beischall, hat an der Pflanzung des ersten Baumes teilgenommen. Etwa die Hälfte der Fläche kann in den kommenden 30 Jahren von den Schülern der PGS aufgeforstet und betreut werden. Zuerst soll das Grundstück der Projektgruppe "Mensch und Umwelt" eingezäunt werden, ums es wilddicht zu machen. Anschließend soll mit der weiteren Bepflanzung begonnen werden. Eine Klimastation soll ebenfalls errichtet werden. „Man schützt nichts, was man nicht kennt“, sagte Schulleiter Gerhard Wittkugel und erklärte, dass zukünftig Generationen von Schülern über dieses Projekt einen Bezug zum Wald bekommen: „Wie plant man so ein Projekt? Welche Pflanzen vertragen sich? Warum ist die Elsbeere im Wald wichtig?“, Antworten auf all diese Fragen können die PGS-Schüler in ihrem eigenen Wald erfahren. Im Rahmen der Aktion Schulwald wird auch ein auf 30 Jahre ausgerichteter Nutzungsvertrag zwischen der Stiftung Wald, dem Grundeigentümer Andreas Beischall und der Paul-Gerhardt-Schule unterzeichnet. So haben die Schüler über viele Jahre hinweg die Chance, ein Stück Wald aufzuforsten, zu pflegen und dort eigene Untersuchungen wie beispielsweise Bodenproben vorzunehmen. Für das Projekt werden landesweit Schulen gesucht, die sich für Neuanlage, Pflege und begleitende Untersuchung eines Schulwaldes engagieren wollen. Ebenso wäre es gut, wenn weitere Grundbesitzer ein noch waldfreies Grundstück zur Verfügung stellen. Finanziert wird das Projekt von der deutschen Stiftung Umwelt, der Volkswagen Stiftung und der Bingo-Umweltstiftung. „Es werden aber auch durchaus regionale Sponsoren - egal ob Firma oder Einzelpersonen - gesucht, die das Schulwaldprojekt mit finanzieren möchten“, sagte Hüsing. www.zukunftwald.de
07. Dezember 2011 weitere Fotos: O. Philipp
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Paul-Gerhardt-Schule startet neues Projekt »Schulwald«
Mit Unterstützung der Stiftung »Zukunft Wald« / Schüler werden über viele Jahre ein Stück Wald aufforsten und pflegen
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Zum Projektstart pflanzten Achtklässler der PGS eine Elsbeere.
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Die Paul-Gerhardt-Schule (PGS) in Dassel ist die erste Schule in Niedersachsen, die jetzt über einen Schulwald verfügt. Der Vertrag zwischen Schulleitung, Grundstücksbesitzer und der Stiftung »Zukunft Wald« wurde unterschrieben, Schüler des Jahrgangs 8. pflanzten symbolisch einen ersten Baum, eine Elsbeere. 30 Jahre lang haben Schüler der PGS nun die Möglichkeit, ihren Wald aufzuforsten, zu pflegen und dort Untersuchungen vorzunehmen.
Dassel (sts). Unter dem Leitwort »Pflanzt nicht Worte, sondern Bäume« hat die Stiftung »Zukunft Wald« ein neues waldbezogenes Umwelt-und Nachhaltigkeitsprojekt gestartet. Durch die Anpflanzung von Schulwäldern und der damit verbundenen C02-Reduzierung sowie der Förderung der Artenvielfalt können Schüler sich vor Ort praktisch für Wald-, Umwelt- und Klimaschutz einsetzen. Schulwälder stellen ideale Freilandlaboratorien dar und erlauben es, Entwicklungen der Umwelt über längere Zeiträume zu beobachten. Im grünen Klassenzimmer können zahlreiche Themen wie biologische Vielfalt, Klimaschutz, und Ökosystem Wald in den Lehrplan integriert und behandelt werden. Die PGS ist die erste Schule in Niedersachsen, die jetzt über einen Schulwald verfügt. Das 0,3 Hektar große Grundstück am Bierberg stellt Grundbesitzer Andreas Beischall zur Verfügung. Das nachhaltige Projekt, so Franz Hüsing, Direktor der Stiftung, eröffne einen außerschulischen Lernstandort, bei dem »neue Wälder« entstehen. Hier könnten die Schüler vor Ort lernen. Zunächst wird das Gelände eingezäunt und wilddicht gemacht, eine Teilfläche wird bepflanzt, eine andere Fläche bleibt unbepflanzt, erklärte Lehrkraft und Diplom-Forstwirtin Wedemeier. Der Start des Projektes wurde mit der Pflanzung einer Elsbeere - Baum des Jahres - unterstrichen. Jeder kann das Projekt »Schulwald« unterstützen und Partner werden. Schulleiter Gerhard Wittkugel dankte den Lehrkräften Susanne Wedemeier, Dagmar Schmidt und Thomas Müller, Grundstücksbesitzer Andreas Beischall und Franz Hüsing von der Stiftung »Zukunft Wald«. Wittkugel unterstrich, dass man das, was man behüte und pflege, auch wertschätze.
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Die Unterschriften von Andreas Beischall, Franz Hüsing und Gerhard Wittkugel besiegeln das Projekt »Schulwald«.
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Mit dem Vertrag, auf 30 Jahre geschlossen, wird man die Schüler der PGS praktisch an ökologische Zusammenhänge heranführen. So regte Hüsing beispielsweise auch eine mobile Klimastation auf dem Waldstück an. Die Stiftung »Zukurtft Wald« bietet in allen Projektphasen die nötige fachliche und finanzielle Unterstützung. Begeistert von diesem Projekt war auch Dassels Ortsbürgermeisterin Petra Kersten. Die Paul-Gerhardt-Schule hat sich sich bereits an einem Projekt der Stiftung »Zukunft Wald« beteiligt. Die achten Klassen werden im Projekt »Mensch und Umwelt« an ökologische Projekte herangeführt.
07. Dezember 2011 Fotos: Stöckemann weitere Fotos: O. Philipp
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Volkswirtschaftslehre mit Auslanderfahrungen
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Als Hinrich Wendroth zu reden begann, blickte er zunächst in verdutzte Gesichter. Die Schüler des elften Jahrgangs der Paul-Gerhardt-Schule verstanden kein Wort - denn der ehemalige PGS-Abiturient hat sie auf Niederländisch begrüßt. Im Rahmen der Vortragsreihe »Aus aller Welt - Ehemalige berichten« ging es diesmal um Volkswirtschaftslehre und Arbeiten im Ausland, schreibt Luisa Meyer, 12. Jahrgang. Wendroth berichtete von seiner Berufsfindung, stellte seinen Lebenslauf vor und gab viele Tipps zu Bewerbungen und dem Berufsleben. Nach seinem Abitur 1986 machte er eine zweijährige Banklehre. Die Erfahrungen, die er dort machte, seien rückblickend sehr nützlich für seinen späteren Beruf gewesen. Anschließend studierte Wendroth in Freiburg Volkswirtschaftslehre. Ihm gefiel das große Themenspektrum im Gegensatz zur Betriebswirtschaftslehre. Ernüchtert habe ihn nur, dass das Studium einen hohen Anteil Mathematik hat. Das sollten die Schüler bei ihrer Studienwahl berücksichtigen. Zudem stellte er die duale Hochschule in Baden-Württemberg vor, die theoretische und praktische Ausbildung miteinander verbindet. Später arbeitete Wendroth in einer Landesinvestitionsbank, dann bei einer Hypothekenbank und nun bei dem Autokonzern Daimler. Ein Schwerpunkt des Vortrags war die Berufserfahrung im Ausland. Da Wendroth drei Jahre in den in der Daimler-Filiale im niederländischen Utrecht gearbeitet hat - daher auch die niederländische Begrüßung -, konnte er gut die Vorteile und Nachteile darstellen. Es habe ihn persönlich sehr weitergebracht, mit Menschen aus einem anderen kulturellen Hintergrund zusammen zu arbeiten. Englisch reiche für die Verständigung zwar aus, der Arbeitgeber sehe es aber auch gerne, wenn die neue Sprache gelernt werde. Zum Schluss gab Wendroth den Schülern noch einige Ratschläge auf den Weg und beantwortete Fragen. Die Jahrgangssprecher Merlin Wendt und Niklas Schuchart überreichten das obligatorische Geschenk.
24. November 2011
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Beobachtungen mit dem Fernglas
Schüler der PGS Dassel im Polder unterwegs
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DASSEL - Kürzlich haben die angehenden Jugendnaturschutzberater der Paul-Gerhardt-Schule im Rahmen ihres Projektes Klasse 8 seltene Vogelarten im Hochwasserrückhaltebecken und EU-Vogelschutzgebiet bei Hollenstedt beobachtet. Ausführliche und fachkundige Informationen zu den einzelnen Vogelarten wie zum Beispiel Eisvogel, Kranich, Gans und Ente erhielten die Schüler von den Naturscouts der Gesellschaft für Naturschutz, Jeanette Kurrasch und Olaf Hettling. So wurden Schüler um Lehrerin Dagmar Schmidt besonders die so genannten wertgebenden Vogelarten Wachtelkönig und Tüpfelsumpfhuhn sowie die Bedeutung des einzigartigen Lebensraums erklärt. Auch auf die zunehmende Anzahl von Weißstörchen bei Salzderhelden und Immensen, die für solche Rallenarten nicht immer unproblematisch ist, wurde hingewiesen. Diese und weitere Naturerlebnisse können direkt beim Koordinator der Naturscouts, Thomas Spieker, unter 05561/1538 gebucht werden.
20. November 2011 weitere Fotos
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Facebook und Co. als Thema des Medientages an der Paul-Gerhardt-Schule
60 interessierte Lehrkräfte, Eltern und Schüler aus ganz Niedersachsen trafen sich kürzlich zum zweiten Regionalen Medientag an der PGS zum Thema: »Facebook & Co. - Chancen und Gefahren sozialer Netzwerke«. Nach einer Begrüßung durch den Schulleiter der Paul-Gerhardt-Schule, Gerhard Wittkugel, und Herrn Jancke, Leiter der N-21-Initiative des Landes Niedersachsen, führte Herr Willius vom Verein smiley.ev auf sehr kurzweilige Art in die Thematik ein. Er verdeutlichte den wesentlichen Unterschied im Verständnis und in der Nutzung des Computers: Erwachsene würden ihn als »Werkzeug« nutzen, für Kinder und Jugendliche sei er dagegen ein »Spielzeug«. Außerdem zeigte er anschaulich die Motive von Kindern und Jugendlichen auf, viel Zeit beim Computerspielen und dem Internet zu verbringen: Vor allem gehe es darum, dabei zu sein, Erfolg zu haben und Anerkennung zu gewinnen. Nach der Mittagspause in der neuen Schulmensa demonstrierten Schüler der PGS, in welchen sozialen Netzwerken sie sich nachmittags tummeln. Am Vormittag hatten diese Schüler mit Willius schon intensiv zum Thema soziale Netzwerke gearbeitet: Wie und warum muss man seine Privatsphäre und die anderer schützen? In nachmittäglichen Workshops konnten die erwachsenen Besucher der Tagung ihre Erkenntnisse vertiefen. Die Themen lauteten: »Anonym im Netz? Wie kann ich meine Daten schützen?«, »Filmbildung in der Sek II«, »Das Notebook im Unterricht – konkrete Möglichkeiten einzelner Fächer« und »IServ - eine Kommunikationsplattform für Schulen im Schulalltag«.
Foto: O. Philipp weitere Fotos: O. Philipp 18. November 2011
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Herzlich in Dassel willkommen geheißen
30 Schüler aus der Slowakei zu Gast an der Paul-Gerhardt-Schule / Empfang durch Bürgermeister Melching
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Im Dasseler Rathaus entwickelte sich ein reger Austausch: Zu Gast bei Bürgermeister Gerhard Melching waren 30 Schüler aus Námestovo (Slowakei), die zurzeit die neunte Jahrgangsstufe der Paul-Gerhardt-Schule (PGS) besuchen. Sie trugen sich ein in das Goldene Buch der Stadt, und vor allem freuten sie sich über die herzliche Aufnahme in Dassel.
Dassel (sts). Bürgermeister Melching informierte die interessierten Schüler über die Geschichte der Stadt Dassel und ging vor allem auf die aktuellen Probleme ein. Er stellte den Zukunftsvertrag vor mitsamt der damit verbundenen Sparzwänge, auch im Jugendbereich. Problematisch im Dasseler Bereich sind die fehlenden Arbeitsplätze, die auch den Verbleib oder den Zuzug jüngerer Menschen verhindern. Im Bereich Autozulieferung gab es früher mehrere hundert Arbeitsplätze, ihre Anzahl ist drastisch gesunken, das Unternehmen plant die Verlagerung in die Slowakei. Auch wenn man dann so gesehen möglicherweise Konkurrenten sei, sprach sich Melching doch dafür aus, dass isoliertes Handeln von Nationalstaaten nicht richtig sei. Das würde die Krise nur verschlimmern. Die Entwicklung hin zu einem vereinten Europa vollzieht sich nach Meinung Melchings nicht schnell genug. Zur Nationalstaaterei dürfe man nicht zurück, vielmehr müsse man gemeinsam Lösungen finden. Und wenn sich junge Menschen verschiedener Nationen kennenlernten und austauschten, sei das der richtige Weg. Und so dankte er der PGS, die im Rahmen ihres Schüleraustausches immer wieder Schüler anderer Nationen nach Dassel hole. Für die herzliche Aufnahme bedankten sich die Gäste aus Námestovo. Sie freuten sich, so ausführlich und offen über Dassels Geschichte und Gegenwart infomiert worden zu sein. Eine Woche werden die slowakischen Schüler Dassel und Umgebung kennenlernen. Da sie in Gastfamilien untergebracht sind, erfahren sie auch Einiges über die deutsche Lebensart. Zudem beschäftigen sich die 14- bis 16- Jährigen in der Schule mit Sport - beispielsweise Klettern in Göttingen - und einem angegliederten Filmprojekt. Die Stadt Námestovo mit ihren rund 8.000 Einwohnern liegt am westlichen Ufer des Arwa-Stausees und wurde 1.558 zum ersten Mal schriftlich erwähnt. Direkt am Seeufer befinden sich ein Großparkplatz mit Touristeninformationszentrum, ein Amphitheater für kulturelle Veranstaltungen sowie mehrere 2004 und 2005 errichtete Pensionen. Im Norden der Stadt entstand unter der sozialistischen Herrschaft eine Plattenbau-Siedlung, in der fast die Hälfte der Bevölkerung von Námestovo wohnt. Die Stadt ist über eine Brücke mit ihrem südöstlichen Gemeindeteil Slanická Osada verbunden, welcher aus dem im Stausee verschwundenen Ort Slanica, der 1953 eingemeindet wurde, entstand. Dieser Ortsteil schmiegt sich am Ufer des Stausees entlang und besteht hauptsächlich aus einer der größten Hotel-Gastronomiefachschulen der Slowakei mit rund 1.000 Schülern mit öffentlichem Restaurant und Hotelbetrieb, mehreren Pensionen und Ferienheimen sowie privaten Ferienhäusern. Von hier aus fahren im Sommer auch Schiffe zur Museumsinsel auf dem Arwa-Stausee. Im kommenden Sommer werden die Dasseler Schüler dann beim Gegenbesuch die Stadt kennenlernen.
Foto: Stöckemann 12./13. November 2011
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Elfter Jahrgang der Paul-Gerhardt-Schule erlebt vielseitige Gesichter der Hauptstadt Berlin
Auf ihrer Studienfahrt konnten Schüler des elften Jahrgangs der Paul-Gerhardt-Schule hautnah das politische Leben in Berlin in einem Rollenspiel nachvollziehen. Nach der Eröffnung des Plenums im Paul-Löbe-Haus durch den »Alterspräsidenten« Julian Ragnitz sollte der Gang eines Gesetzes durchgespielt werden. Eingebracht hatte den Gesetzentwurf zur Erweiterung plebiszitärer Elemente die »Arbeiterpartei Deutschlands«. In Fraktionssitzungen, verschiedenen parlamentarischen Ausschüssen und einer Plenumsdebatte konnten die Schüler die verschiedenen Ebenen von Politik erfahren. Auch bei einer noch so guten Argumentation und leidenschaftlicher Rede, die zum Beispiel von Adrian Kasemi gehalten wurde, kam man an der Stimmenmehrheit von der »Christlichen Volkspartei«, zusammengehalten vom »Fraktionsvorsitzenden« Niklas Schuchardt, und der »Liberalen Reformpartei« nicht vorbei. Allerdings konnten die Risse innerhalb der bestehenden Koalition sehr gut aufgedeckt werden. Bei diesem Rollenspiel bewahrheitete sich die Ankündigung: »Es wird eine anstrengende und spannende Studienfahrt.« Damit eröffnete nämlich Organisator Manfred Braun die fünftägige Studienfahrt des Abiturjahrgangs 2013. Abgerundet wurde der Tag im Bundestag durch den Besuch des Kabaretts »Distel« in der Friedrichstraße. Auch dies war für die meisten Schüler ein eindrucksvolles Erlebnis, bei dem politisches Wissen gekonnt mit Satire verbunden wurde. Ein weiterer Programmpunkt zur politischen Bildung war der Besuch des Bendlerblocks. Im Bundesverteidigungsministerium konnten die Schüler die neue Bedeutung der Nato und die Umstrukturierung der Bundeswehr nachvollziehen. In der Gedenkstätte Deutscher Widerstand erlebten sie hautnah, welche Bedeutung die Demokratie in einem Staat hat und was eine Diktatur für die Bevölkerung bedeutet. Im Bendlerblock, der eine entscheidende Rolle am 20. Juli 1944 spielte, werden auch andere Formen des Widerstandes, etwa von der Swing-Jugend und vom christlichen bis zum kommunistischen Widerstand anschaulich dargestellt. Aber auch die andere Diktatur in der jüngeren deutschen Geschichte wurde auf der Studienfahrt verdeutlicht. Nach einem Film, der die Praktiken der DDR aufzeigte, führten ehemalige Insassen beziehungsweise Dissidenten die PG-Schüler durch das Stasigefängnis Hohen-Schönhausen. Für die Geschichtskurse von Dr. Annett Schulze und Jutta Rutenbeck, vertreten durch Ulrike Werner, wurde dieser Aspekt durch den Besuch des DDR-Museums abgerundet. Aber auch andere Kurslehrer führten kurspezifische Programme durch. So besuchten der Biologiekurs von Dr. Dorothee Wegener das Naturkunde-Museum, der Kurs von Tanja Dahn erkundete Berlin mit dem Fahrrad. Doch nicht nur Politik, sondern auch weitere Formen von Kultur gehörten zur Studienfahrt, die ihren Namen verdiente. So machte sich die Gruppe auf den Weg ins Pergamonmuseum. Nach einer spannenden Führung, bei der anschaulich die Unterschiede zwischen hellenistischer und römischer Kunst erklärt wurden, konnten die Schüler das Nachtleben einer Großstadt entdecken. Der Musikleistungskurs von Dr. Friedhelm Flamme verbrachte einen unvergesslichen Abend in der Berliner Philharmonie. Von den Berliner Philharmonikern mit ihrem Dirigenten Sir Simon Rattle, dem Rundfunkchor Berlin und dem Kinderchor des Georg-Friedrich-Händel-Gymnasiums wurde »Das Weltethos für Sprecher« von Jonathan Harvey erstaufgeführt. Der Autor der Texte, Hans Küng, war ebenfalls anwesend. Der ethische Aspekt, der die PGS als kirchliches Gymnasium auszeichnet, wurde mit dem Besuch des Jüdischen Museums unterstrichen. Beeindruckt von der Architektur des Amerikaners Daniel Liebeskind waren nicht nur die Schüler des Kunstleistungskurses von Norbert Helmer. Die zwei Jahrtausende umfassende gezeigte Geschichte von Juden in Deutschland, deren Höhe- und Tiefpunkte führten unweigerlich zur Auseinandersetzung mit dem Thema Toleranz. »Was ist typisch deutsch?« und » Was ist, wenn man das Wort jüdisch durch islamisch ersetzen würde?«, diese Fragestellungen führten an diesem Ort der Erinnerung bei den Schülern zu neuen Diskussionen und Erkenntnissen. So konnte die Studienfahrt für alle Teilnehmer eine bleibende Erinnerung hinterlassen.
05./06. November 2011 weitere Foto
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Pixelhaufen schießt auf Pixelhaufen
Paul-Gerhardt-Schüler erleben das Stück »Feindberührung 2.0« vom Theater in der List
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Für ihr eindringliches Spiel erhielten die Schauspieler Tim Schaller und Willi Schlüter von den Schülern viel Applaus.
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Achtsam miteinander umzugehen, einander zuzuhören und miteinander zu sprechen – diese Botschaft transportiert das Theater in der List mit seinem Stück »Feindberührung 2.0«, das jetzt an der Paul-Gerhardt-Schule aufgeführt wurde. Für jugendliche Sprache, eindrückliches Spiel und ansprechend in Szene gesetzte Nöte von Jugendlichen erhielten die Schauspieler Willi Schlüter und Tim Schaller viel Applaus.
Dassel (sts). Ein minimalistisches Bühnenbild, pointiert eingesetzte Licht- und Musikeffekte und zwei Schauspieler - mehr braucht es nicht, um Zuschauer in den Bann zu ziehen. Im Dialog, aber ohne erhobenen Zeigefinger, entspinnt sich die Jugendgeschichte: Da ist Ben, der sich durch den Verlust seines Auges, in die »Restgruppe« abgedrängt fühlt. So verbringt er seine Zeit mit Ballerspielen vor dem Computer. Seine Mitschüler mit den »Arschhängerhosen« sind bis auf wenige Ausnahmen blöd. Sein Vater versucht ihm mit Geld zu helfen, auch die Hilfe der Mutter nimmt er nicht an. Da trifft er den »Scheiß-Ausländer« Baris, der als Hausmeister arbeitet. Nach anfänglicher Ablehnung nähern sich die beiden an. Baris versteht nicht, warum Ben auf die Welt draußen nicht neugierig ist. Ballerspiele am Computer würde er verbieten. Doch für Ben schießen in der virtuellen Welt nur Pixelhaufen auf Pixelhaufen. Und auch wenn man nur Tetris spielt, geht man nicht gleich zu einer Brücke und wirft Steine herunter. Der Dialog geht tiefer, und mit ihrer persönlichen Lebensgeschichte nähern sich die beiden Protagonisten den zentralen Themen des Stücks: die Würde des Menschen einerseits und die Rachsucht. Für Ben ist Ehre ein Gefühl der Würde, und die darf nicht verletzt werden – so wie bei ihm. Den Verlust seines Auges kann er nicht verwinden, sein Traum, Fußballprofi zu werden, ist geplatzt. Er sinnt auf Rache. Ganz anders Baris: Auch sein Lebens-Traum wurde zerbombt, aber er ist nicht daran gescheitert. Baris führt Ben vor Augen, dass er verbittert ist. Für Baris ist Ehre, wenn er sich morgens im Spiegel anlächeln kann. Ben kann das nicht. Gewalt ist keine Lösung, denn sie erzeugt Gegengewalt. Am Ende sieht Ben das ein, er findet für sich einen Weg. Der Sinneswandel beider Figuren wurde eindrücklich dargestellt. Ben entwickelt sich vom spielsüchtigen zu einem verständnisvollen Menschen. Der Hausmeister entfaltet sich zu einem Vorbild - eine besondere Freundschaft entsteht. So erlebten die Schüler eine Stunde voller Nachdenklichkeit, gespickt mit lebensvollem Humor. Und dafür gab es viel Applaus. Eine Vorstellungsreihe führt das Stück – eine Kooperation des Theaters in der List und des Hauses kirchlicher Dienste - durch 50 Schulen im Raum der Landeskirche. Gefördert wird das Projekt, durch die Hanns-Lilje- Stiftung, die LottoSport-Stiftung, die Stadt Hannover, und die evangelisch-lutherische Landeskirche Hannover.
04. November 2011 Foto: Stöckemann
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Jahrestreffen des Ehemaligenvereins der Paul-Gerhardt-Schule in der Mensa
Unlängst kam der Ehemaligenverein der Paul-Gerhardt-Schule wieder zu einem Jahrestreffen in Dassel zusammen. Wer wollte und konnte, nahm schon am Freitagnachmittag am Fest zur Eröffnung des Neubaus, dem Paulinum, und der neuen Mensa teil. Am Sonnabendvormittag verbrachte man beim Spaziergang oder der Besichtigung des Internats ein paar angenehme Stunden, und am Nachmittag präsentierte sich die Schule auf der Bühne der Paula, der Aula des Neubaus, in verschiedenen Profilen: Schulleiter Gerhard Wittkugel strich in seiner Begrüßung heraus, dass die PGS den Schülern eigene Lernwege ermöglichen möchte und verwies auf die geplanten Lern- und Arbeitsformen in neuem Zeitrhythmus. Schüler der darstellenden Klassen zeigten mit ihren Lehrerinnen Kathrin Muhs-Braun und Anke Wurmstädt Ausschnitte aus dem Musical »Ausgetickt« und die seit gut drei Jahren tätigen Forscherklassen erläuterten zusammen mit den Lehrern Uwe Konietzko und Jörg Meincke, was Forschen in Klasse 5 bis 7 bedeutet. Interessierte Ehemalige konnten sich dabei auch als Roboterprogrammierer versuchen. Die Ausstattung der Forscherklassen wurde zu großen Teilen aus Mitteln der Wilhelm und Else Heraeus Stiftung und Spenden Ehemaliger finanziert. Bei einem Gala-Buffet schloss sich abends im CVJM-Haus »Solling« ein langer Abend mit vielen Erinnerungen und Berichten an. Besonders erfreut war man über den Besuch der alten Lehrer Ulf Balcke-Herlyn und Theodor Müller sowie dem Ehepaar Rolf. Der Verein der Ehemaligen beschloss, die Schule und das Evangelische Internat in den kommenden zwei Jahren mit einem deutlichen Geldbetrag zu unterstützen: Das Internat kann damit eine Kletterwand finanzieren, und die Zuwendungen an die PGS fließen in den seit letztem Schuljahr bestehenden PGS-Lernfonds, der Schüler aus einkommensschwachen Familien in verschiedensten Bereichen wie Schulfahrten und Nachhilfe unterstützt. Ein kleinerer Betrag der Zuwendung wird außerdem in die Archivarbeit der Schule investiert. Am Sonntag fand das Treffen einen gelungenen Abschluss mit einem Gottesdienst in der st. Laurentius Kirche Dassel,den die Ehemaligen zusammen mit Gemeindepastor Martin Possner und Schulpastorin Brigitte Bittermann gestalteten: Wilhelm Freiherr von der Recke aus Bremen (Abi 1959) hielt die Predigt und Landeskirchenmusikdirektor Hans-Joachim Rolf aus Hildesheim begleitete den Gottesdienst an der Orgel. Anschließend saß man in gemütlicher Runde »Im kühlen Grunde« in Hunnesrück und freute sich auf das nächste Treffen in zwei Jahren.
26. September 2011
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Landessuperintendent visitiert
Dassel (oh). Landessuperintendent Eckhard Gorka visitiert den Kirchenkreis Leine-Solling. Die Reihe der Gespräche und Besuche wird er in Begleitung des Superintendenten am kommenden Montag, 26. September in der Paul-Gerhardt-Schule in Dassel aufnehmen, wo ein Gespräch mit der Leitung von Schule und Internat sowie der Schulpastorin auf dem Programm stehen. Die weiteren Besuche stehen unter dem Thema der Diakonie wie der Besuch des Ladens »Jacke wie Hose«, der von der Kirchengemeinde St. Johannis Uslar getragen wird. Ein Gespräch mit den Ehrenamtlichen wie mit den Mitarbeitenden des Diakonischen Werkes Uslar folgt. Schließlich nimmt der Visitator Einblick in die Aufgabenstellung der Sixti-Schwesternstation in Northeim. Unter dem Vorzeichen der Verwaltung des Kirchenkreises steht der kommende Dienstag, 27. September. Die Mitarbeitervertretung sowie die Mitarbeitenden des Kirchenkreisamtes Northeim werden besucht, ein Gespräch über die Kindertagesstätten-Arbeit folgt. Am Abend führt er das Gespräch mit dem Kirchenkreisvorstand, der einen Bericht seiner Arbeit unter der Überschrift »Innovativ-freudiger Kirchenkreis Leine-Solling« vorgelegt hat. Neben dem Kirchenkreis visitiert der Landessuperintendent die Superintendentur Gemeinde St. Sixti Northeim. Das Gespräch mit den Hauptamtlichen der Gemeinde wird die Arbeitssituation von Pastoren, Kantor und Mitarbeitenden zum Gegenstand haben. Die Visitations-Besuche werden fortgesetzt vom 5. bis zum 7. Oktober. Sie werden abgeschlossen mit einem Gottesdienst in St. Sixti am 9. Oktober ab 10 Uhr in St. Sixti Northeim. Eine Visitation versteht sich als Instrument der Aufsicht und der Begleitung der Arbeit von Kirchenkreis und Gemeinde. Die Gemeinden werden vom Superintendenten visitiert, mit Ausnahme der Superintendentur-Gemeinde, da der Superintendent sich nicht selber visitieren kann.
24./25. September 2011
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Polnische Schüler im Dasseler Rathaus empfangen: Am Haus Europa gemeinsam bauen
Zu Gast an der Paul-Gerhardt-Schule sind zurzeit 31 polnische Schüler des neunten Jahrgangs eines Warschauer Gymnasiums. Die hiesigen Lehrkräfte haben ein Programm für sie ausgearbeitet, bei dem sie Dassel und die nähere Umgebung kennenlernen, aber auch das Rammelsberg-Museum und das Phäno besuchen. Außerdem stehen Projektarbeiten und sportliche Aktivitäten an. Unter gebracht in Familien, werden die polnischen Schüler auch die deutsche Lebensart kennenlernen. Empfangen wurden die Schüler jetzt im Dasseler Rathaus von Bürgermeister Gerhard Melching. Er stellte die Stadt mit ihren 17 Ortschaften vor, ging auf die Wirtschaft und die demografische Entwicklung ein. Die deutschpolnische Versöhnung liege ihm besonders am Herzen, stellte Melching fest, dass man gemeinsam am Haus Europa baue und sich auf Augenhöhe begegne. Bevor sich die polnischen Schüler ins Gästebuch eintrugen, wurde noch über Unterschiede zwischen Dassel und Warschau, das Wahlsystem, Vorurteile und Arbeitslosenzahlen diskutiert. Die Paul-Gerhardt-Schüler werden den Gegenbesuch voraussichtlich im kommenden Frühjahr antreten.
24./25. September 2011 Foto: Stöckemann
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Aus aller Welt: Ehemalige berichten an der PGS
Vortragsreihe: diesmal Referenten der Sparkasse / Den Schülern Beispiele für verschiedene Lebenswege aufzeigen
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Zum wiederholten Mal fand die Vortragsreihe im Rahmen der Berufs- und Studienorientierung »Aus aller Welt - Ehemalige berichten« statt. Vom Koordinator der Berufs- und Studienorientierung, Manfred Braun, initiiert, dient sie dazu, den angehenden Abiturienten der Paul-Gerhardt-Schule (PGS) Beispiele für verschiedene Lebenswege zu zeigen, um ihnen die Entscheidung für ihren Beruf, ihr Studium oder ihre Ausbildung zu erleichtern. Diesmal informierten die ehemaligen Abiturienten Henning Mickan und Frank Klenke die Schüler des 11. Jahrgangs über ihre Ausbildung bei der Sparkasse Einbeck, ihren weiteren Lebensweg und referierten die Möglichkeiten, die sich einem Abiturienten heute bieten.
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Das Foto zeigt Frank Klenke (Zweiter von rechts) und Henning Mickan (rechts) sowie Jahrgangssprecher des 11. Jahrgangs: Marie Groeneveld, Janine Adams, Merlin Wendt, Niklas Schuchart.
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Dassel (oh). Aus Sicht der Referenten hat sich die Ausgangslage für den weiteren beruflichen Werdegang der Abiturienten nur unwesentlich verändert. Die Wehrpflicht ist entfallen, ein soziales Jahr unverändert eine Alternative mit sicher interessanten Erfahrungen für den weiteren Lebensweg. Grundsätzlich steht der Berufseinsteiger immer vor der Wahl »Ausbildung oder Studium«. Dabei nutzen viele Bank- oder Sparkassenkaufleute die Kombination mit dem Einstieg in eine praktische Berufsausbildung und einem anschließenden Studium. Henning Mickan, der 1994 sein Abitur an der PGS absolvierte, ist nun in der Vertriebssteuerung und als Berater für das Online-Banking zuständig. Er installiert Software, betreut Kartenzahlungssysteme und arbeitet an der Internetpräsenz als Kommunikationsplattform und Vertriebsweg. Er habe sich für eine Ausbildung bei der Sparkasse entschieden, weil er sich zum Einen sehr für elektronische Datenverarbeitung und PCs interessiere, aber auch, weil es in diesem Tätigkeitsfeld durch den immer schnelleren technischen Fortschritt bei Hard- und Software nie einen Stillstand gebe und ihm die Arbeit viel Spaß mache. Frank Klenke, Abi-Jahrgang 1983 der PGS, reflektierte seine damaligen Interessen zum Beispiel an grundsätzlichen wirtschaftlichen Zusammenhängen und im Speziellen an einem äußerst interessanten Börsenspiel in seiner Oberstufenzeit. Um sich vom starken Trend der 1980er Jahre zum sofortigen BWL-Studium nach dem Abi abzugrenzen, gleichzeitig aber die späteren Berufschancen mit einer sinnvollen praktischen Tätigkeit zu erhöhen, entschied sich der heutige Vorstandsvertreter und Leiter des Firmenkundenbereichs der Sparkasse Einbeck für eine kaufmännische Bank-Ausbildung. Reizvoll und sicher auch Entscheidungshilfe zur weiteren unmittelbaren beruflichen Karriere war nach der Ausbildung, »das erste eigene Geld« zu verdienen, in Verbindung mit den breiten Möglichkeiten der Sparkassenorganisation, den innerbetrieblichen Weg der Aufstiegsweiterbildung zielgerichtet angehen zu können. Klenke riet den Schülern bei der Berufswahl zuerst den eigenen Interessen und Talenten zu folgen. Wichtig für eine Ausbildung bei der Sparkasse sei neben kommunikativen Eigenschaften natürlich auch ein nachhaltiges Interesse am allgemeinen Wirtschaftsgeschehen. Perspektiven nach dem erfolgreichen Ausbildungsende bieten sich selbstverständlich mit originären Tätigkeiten in einer Sparkasse, aber auch durch duale, also integrierte bankspezifischer Studiengänge bis zum Diplomabschluss. Die Fortsetzung des Berufsweges mit banknahen Tätigkeiten, zum Beispiel bei anderen Finanzdienstleistungsunternehmen, Versicherungen aber auch bei Verbänden und EDV-Rechenzentren, ist jedem Bankkaufmann unbenommen. Zuletzt gingen Mickan und Klenke auf die aktuell schwierige Situation in der Finanzwelt ein und erläuterten kurz das deutsche Bankensystem mit differenziert aufgestellten Allfinanzkreditinstituten, dem sogenannten Drei-Säulenmodell mit öffentlich rechtlichen Sparkassen, genossenschaftlich ausgerichteter Volksbanken und den Privatbanken, in denen Aktionäre eine gewinnmaximierende Geschäftstätigkeit fordern. Dabei wurde auch der Begriff »Kreditklemme« anschaulich beschrieben und nachdrücklich auf das Geschäftsmodell der regional ausgerichteten Sparkassen innerhalb Deutschlands hingewiesen, dass zu jeder Zeit eine ausreichende Geld und Kreditversorgung der heimischen Region sichert. Die derzeitige EU Staatsschuldenkrise mit Griechenland an der Spitze hat auf die Geschäftsaktivitäten der Sparkassen keinen unmittelbaren Einfluss. Resümierend gingen Mickan und Klenke darauf ein, wie vielschichtig und facettenreich eine Ausbildung bei einer Bank sei. Der Beruf habe bei aller Technisierung noch immer und in erster Linie mit Menschen zu tun. Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten sind innerhalb der Sparkassenorganisation breit gefächert, sodass eine Ausbildung, gegebenenfalls ergänzt mit einem dualen Studium auf jeden Fall für die angehenden Abiturienten und Schüler nicht nur der PGS Dassel zu empfehlen ist. Um die Zukunft der Sparkassen müsse sich niemand sorgen, die aktuelle Finanzkrise hat gezeigt, dass gerade die regional ausgerichteten Institute hervorragend aufgestellt sind.
20. September 2011 Foto: O. Philipp
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Entenrennen, Kistenstapeln und kenianisches Essen
Beim Schulfest der PGS wird auch die neue Mensa eingeweiht
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Ein Göttinger Hip-Hopper brachte die Schüler zum Auftakt des Festes in Schwung.
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Dassel (lum). An unterrichtsfreien Nachmittagen ist der Schulhof der Paul-Gerhardt-Schule in Dassel normalerweise wie ausgestorben. Diesmal war das Schulgelände voll mit Schülern, Lehrern, Eltern und Besuchern. Grund dafür war das große Schulfest der PGS. „Wir haben Lust zu feiern“, rief der Schulleiter Gerhard Wittkugel in seiner Ansprache. Gleich zu Anfang tanzten einige Lehrer auf der Bühne zu Shakiras „Waka Waka“. Der Erlös von den Flohmärkten und dem Essensverkauf wird gespendet. Eine Hälfte ist für den Lernfonds gedacht, der Musik- und Förderunterricht unterstützt. Die andere Hälfte kommt der Partnerschule in Kenia zugute. Wittkugel zitiert aus dem Lied und wandelt ein wenig um: „This time for Lernfonds and for Africa”. Als Warm-Up brachte ein Göttinger Hip-Hopper den Schülern einige Tanzschritte bei, um sie ein wenig aufzulockern, wie er sagte. Ein anderer Grund für das Schulfest ist die Neueröffnung der Mensa. Mit einem großen Nudelfest wurde sie eingeweiht. „Sie hat den ersten Stresstest bestanden“, stellt der Direktor fest, nachdem gut 700 Besucher dort gegessen hatten. Ursprünglich nur als Mensa für die Internatsschüler gebaut, können jetzt alle Schüler dort Mittag essen. Der kleine Hof zwischen Mensa und Sporthalle wurde ausgebaut, eine große Fensterfront an der anderen Seite hinzugefügt. Neu ist auch das Paulinum, das Gebäude für die unteren Klassenstufen, die von der Außenstelle in der Hermannstraße in die Paul-Gerhardt-Straße umgezogen ist. Vor den Sommerferien hat die Schule den Neubau bereits eingeweiht. Nun konnten auch die Eltern die neuen Klassenräume und den großen Mehrzweckraum mit Bühne, Paula genannt, besichtigen. Auch die Verbindungswege durch den Park von Paulinum zur Verwaltung sind jetzt fertig gestellt. Den neuen Pausenhof mit großem Klettergerüst und Basketballfeld haben die Schüler schon viel genutzt. Beim Schulfest hat der EIternrat auch die Gewinner der Luftballonaktion bei der Paulinum-Eröffnung gezogen. Bis nach Göttingen haben es manche Ballons geschafft. Jede Klasse hat etwas vorbereitet, überall konnten die Besucher mitmachen, mitraten oder sich kulinarisch verwöhnen lassen. Theaterklassen spielten verschiedene Theaterstücke vor, so zum Beispiel die Klasse 6E. Drei Szenen aus dem Musical „Ausgetickt“ waren auf der neuen Bühne der „Paula“, dem großen Raum im Paulinum, anzusehen. Bei dem großen Flohmarkt boten die Schüler gespendetes Spielzeug oder Bücher feil. Die Bücher hätten gar nicht alle auf die Tische gepasst, erzählt eine Fünftklässlerin. Der Skikurs des elften Jahrgangs ermöglichte den Schülern, ein Stück mit dem Kanu auf der Iime zu fahren. Beim Physik-Leistungskurs der zwölften Klasse konnten die Kinder Kistenklettern. Ganz im Sinne der Internationalität standen die verschiedenen kulinarischen Spezialitäten,die die Schüler vorbereitet haben. Die Teilnehmer des Kenia-Austauschs kochten Maisbrei, Linseneintopf und Chapati, runde Teigfladen. Andere brieten Thai-Nudeln, verkauften amerikanische Hotdogs und stellten den Besuchern Fragen zu verschiedenen Ländern. Bei einer anderen Klasse gab es verschiedene Cocktails. Eine Kiste voller bunter Gummienten ist gegen Ende für ihre Besitzer auf der Ilme um die Wette geschwommen. Auch hier gab es für die schnellsten im Rennen Preise.
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Jede Klasse hatte für das Schulfest etwas vorbereitet. Manche erschienen in passenden Kostümen. Die Klasse 6E spielte Theater
14. September 2011 Fotos: Ium weitere Fotos: O. Philipp
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Mit einer Showeinlage der Lehrer wurde das Schulfest an der Paul-Gerhardt-Schule eröffnet - sie interpretierten auf der Bühne »Wakawaka - This time for Africa« von Shakira und verwiesen somit gleich darauf, dass die Einnahmen des Festes nicht nur für den PGS-Lernfonds verwendet werden, sondern auch für die Partnerschule in Kenia gedacht sind. Geboten wurde beim Schulfest ein buntes Programm. Zahlreiche Spielangebote forderten zum Mitmachen auf: eine Wurfbude, die Schulrallye, Großflächenmalerei, Torwandschießen, Bobbycarrennen, Entenrennen auf der IIme, Kisten klettern oder HipHop mit Patrick. Theaterszenen und eine kurze Szene zu »Aschenputtel« wurden auf die Bühne gebracht, in der Turnhalle gab es eine offene Step-Runde. Ein Bücherflohmarkt lud zum Stöbern ein, Beifall gab es für Lieder und für die Fashionshow mit Schulbekleidung. Mitmach-Spiele, Kunstwerke aus Kreide, ein Länderquiz, Love Poems von Shakespeare oder das Kanu fahren ermöglichten einen Einblick ins lebendige Schulleben. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt, unter anderem mit Waffeln, Saft, Kuchen und Kaffee, Gegrilltem, kenianischem Essen und internationaler Küche. Viel zu tun gab es in der Küche: Mehr als 650 Besucher wollten mit Spaghetti in der neuen Mensa versorgt werden. Dafür gab es den großen Applaus, den Schulleiter Gerhard Wittkugel von den zahlreichen Besuchern einforderte. Elternvertreter und Förderverein vergaben zudem die Preise für die Luftballon-Aktion an lässlich der Einweihung des neuen Paulinums. Die neuen Räume wurden von den Besuchern des Schulfestes dann auch ausgiebig erkundet.
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KITYOUTH NEU AM START
Erste Ausgabe des Einbecker Magazins von und für Jugendliche in der Region
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KiT Youth ist da! Die erste Ausgabe des neuen Jugendmagazins für Einbeck und die Region ist seit Schuljahresbeginn druckfrisch auf dem Markt. Ein halbes Schuljahr lang hatten seit Februar 2011 interessierte Jugendliche an fünf Schulen unter Anleitung von live-region-Redaktionsleiter Detlef Rusch "Medienluft" geschnuppert und erste grundlegende Informationen zur Entwicklung eines gemeinsamen Jugendmagazins gesammelt. Jetzt ist aus den ersten journalistischen Gehversuchen der Schülerinnen und Schüler das KiT-Youth-Startheft produziert worden - mit bunt gemischten Themen in aufwendigem Layout und 24 Seiten Umfang. Angemessen "begrüßt" wurde das Magazin am 20.08.2011 bei einer "Release-Party" mit Live-Musik in der Einbecker TangoBrücke. Initiator des ungewöhnlichen Medienprojektes ist die Einbecker Kulturorganisation "Kultur im Team"(KiT) mit Projektkoordinator Martin Keil. Deren Ziel ist es, Jugendliche über die Mitarbeit an einem "eigenen Jugendmagazin für ihre Stadt" zum Einmischen und aktiven Teilnehmen zu motivieren. Ab Herbst bietet eine eigene KiT-Youth-Redaktionszentrale im Einbecker Haus der Jugend bisherigen Teilnehmern und neuen Interessierten regelmäßig die Möglichkeit, mit Text- und Layoutbeiträgen weitere Ausgaben des Magazins vorzubereiten. Gefördert wird das Projekt durch die Zukunftsstiftung Jugend, Umwelt und Kultur (ZuJUK), vertreten durch Aseki Hansing und Andreas J. Büchting, sowie durch die Jugendstiftung des Landkreises Northeim Weitere Infos gibt es unter www.kit-youth.de und unter www.facebook.com/kit.youth
30. August 2011
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Schule verschwindet im "Bermuda Dreieck"
„Darstellendes Spiel“: Schüler PGS Dassel bei den Schultheatertagen in Göttingen
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Bretter, die die Welt bedeuten: PGS-Schüler auf der Bühne im Deutschen Theater Göttingen.
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DASSEL - Zum zweiten Mal fanden in diesem Jahr die Göttinger Schultheatertage am Deutschen Theater statt. Neben sechs weiteren Schulen unterschiedlicher Schulform und Altersstufe aus Göttingen und der Göttinger Umgebung, hatte die Klasse 6d der Paul-Gerhardt-Schule Dassel (PGS) die Möglichkeit, ihre aktuelle Produktion „Im Bermuda-Dreieck“ von Hans-Peter Tiemann zu präsentieren.
Die Schülerinnen und Schüler nutzten die Chance der Theatertage, um zu zeigen, was sie in den vergangenen Monaten erarbeitet hatten: Das Publikum wartet gespannt auf den Beginn der Schultheateraufführung der Laienspielgruppe. Doch die Darsteller sind verschwunden. Der Schulleiter weiß keinen Rat, zum Glück helfen, die anwesenden Lehrerinnen und Lehrer, indem sie die Rollen spontan übernehmen, und das „Bermuda-Dreieck“ spielen. Dabei passiert eine Panne nach der anderen und sogar „echte“ Piraten mischen sich ein. Schließlich toben die Wellen des Ozeans bis auf den Schulhof und die Schule schwimmt irgendwo im Bermuda-Dreieck. Die Klasse 6d der PGS, in der das Fach „Darstellendes Spiel“ als Unterrichtsfach im Rahmen des musisch-künstlerischen Profils erteilt wird, war mit viel Freude und Engagement dabei und zeigte gute und differenzierte schauspielerische Leistungen. Im Anschluss an die verschiedenen Aufführungen gab es Nachgespräche mit der aufführenden Gruppe und dem Publikum, die von Seiten der Veranstalter moderiert wurden. Es bestand die Möglichkeit, Aspekte der Aufführung zu diskutieren und über den Produktionsprozess ins Gespräch zu kommen. Zehn verschiedene Workshops rundeten das Angebot ab: Von Themen wie "Improvisationstheater" über „Körper und Stimme“ bis zum Thema „Maske“ konnten sich die Schülerinnen und Schüler ausprobieren.
14. August 2011 Foto: O. Philipp Weitere Fotos: O. Philipp
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